Bereits als Student an der Kunstakademie war ich fasziniert beobachten zu können, wie sich bei Kommilitoninnen und Kommilitonen unvermutet und unverhofft Neues zeigte.
Ich konnte Brüche zu vorangegangenen Strängen beobachten, aber auch Neuanfänge, die sich mitunter als gar nicht so neu erwiesen.
Auch aus meiner eigenen künstlerischen Arbeit und meiner Lehrtätigkeit an Schule und Hochschule kenne ich diese Wandlungen.
Für mich ist es interessant nachzuverfolgen, wie sich diese Prozesse ereignen.
In meiner Forschung spüre ich aus phänomenologischer Perspektive den Verschiebungen in künstlerischen Entwicklungen von Studierenden nach.
Ich analysiere, wie Studierende am Ende ihres Studiums ihren künstlerischen Prozess bezeugen und wie sie von ihren Bildern und den entsprechenden Ereignissen erzählen.